Blindenfußball

Eine relativ junge Sportart ist der Blindenfußball noch. Praktiziert wird dies seit seiner ersten Demonstration bei den Paralympics. Diese fanden damals in Athen statt.

Mit jeweils 5 Spielern treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Wie beim Fußball ist auch hier das Ziel den Ball in das gegnerische Tor zu schießen.

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Blind sind die sich im Feld befindlichen Spieler im Sinne des höchsten Schweregrades B1. Durch Augenklappen oder Binden werden eventuelle Unterschiede in der Sehschädigung unter den Spielern ausgeglichen.

Nur die Torhüter sind nicht blind. Die mannschaftseigenen Guides, welche hinter dem Tor platziert sind sowie auch die Torhüter dirigieren durch Zurufen ihre Spieler.

Mit Rasseln versehen ist der Ball in seinem Inneren so dass er von den Spielern zu hören ist. Das Spielfeld ist 20 x40 m groß und rechteckig. Von stabilen Seitenbanden wird das Spielfeld begrenzt.

Essentiell ohne ins Feld getragene Füße ist die Bande welches eine glatte Vorderfront ist.

So können die Spieler sich an dieser Bande entlang tasten. International wird der Blindenfußball vielfach in der Halle gespielt.

So entstand auch der Begriff Blind Futsal. Unter bestimmten Bedingungen wie eine ruhige Lage, ist auch das Spielen im Freien möglich.

Den Untergrund bilden ein Natur- oder Kunstrasen. Im Wettkampfgeschehen sind die Regeln welche von der Dachorganisation für Blindensport in Europa aufgestellt wurden, welche sich auch International Blind Sports Federation nennt zu beachten.

Die Breite des Feldes beträgt 18 bis 22 Meter. Die Länge liegt zwischen 38 bis 42 Metern.

Ein Kreis von sechs Metern Durchmesser befindet sich in der Mitte der Spielhälfte. Eine Linie, welche mittig durch den Kreis gezogen wird teilt das Feld in zwei Hälften. Zwei Meter hoch und drei Meter breit ist das Tor.

5 x 2 Meter beträgt die Größe des Torraumes. Von einem Punkt sechs Meter vom Torzentrum entfernt werden Strafstöße ausgeführt.