Deutsche Fußballmeisterschaft

Diese Veranstaltung der Männer findet seit 1903 statt. Seit 1974 gibt es diese Veranstaltung auch für die Fußballmeisterschaft der Frauen. Bis 1948 wurde der deutsche Fußballmeister in einer Meisterschaftsendrunde ermittelt.

In einer landesweiten Liga wird der deutsche Fußballmeister seit 1949 in der DDR indem die DDR-Oberliga eingeführt und in der Bundesrepublik seit 1963 ausgespielt. Bis 1933 wurde die Meisterschaftsendrunde K.-o.-System ausgetragen.

Auf einem neutralen Platz wird der Sieger jeder K.-o.-Runde ermittelt. Fiel auch nach der Verlängerung keine Entscheidung wurde das Spiel auf neutralem Boden wiederholt. Bis 1905 waren alle Meister der lokalen und regionalen Fußballverbände, welche dem DFB angeschlossen waren teilnahmeberechtigt.

So auch deutsche Fußballverbände, die im Ausland ansässig waren. Nur sechs Mannschaften nahmen trotz der großen Zahl an bestehenden Verbänden an der Deutschen Meisterschaft teil. Ein Jahr später stieg die Teilnehmerzahl bereits auf acht. 1905 waren es dann schon elf.

Auf Grund der großen, sportlichen Leistungsunterschiede sowie auch der hohen Zahl der existierenden Verbände entschied sich der DFB im Jahre 1906 zu einer Reform. Das Finalturnier sollte dann nur noch mit jeweils acht Mannschaften ausgetragen werden.

Zu den Regionen zählten bereits Süd seit 1898, Mitte seit 1902, West seit 1903 sowie Berlin-Brandenburg seit 1890. Hinzu kamen dann noch die Regionen Nord, Südost und Nordost. Nordost auch erst ab 1907. Nur noch die jeweiligen Regionalmeister waren teilnahmeberechtigt und der amtierende Meister, welcher als Titelverteidiger auftrat.

Die Ausnahme war Berlin bis 1911. Dort rivalisierten manchmal sogar zwei oder auch drei Fußballverbände miteinander. Der Meisterschaftsspielbetrieb war während des ersten Weltkrieges unterbrochen.


Dieser Text wurde zuletzt am 05.12.2014 überarbeitet