Fußball-Bundesliga

Eingeführt wurde sie nach dem Beschluss des Deutschen Fußball- Bundes im Jahre 1962 in Dortmund zur 1963/64 er Saison und stellt die höchste Spielklasse dar.

Im Ligasystem der Bundesliga, in dem jeder Verein in Hin- und Rückspielen gegen andere Vereine antritt wird der Deutsche Fußballmeister ausgespielt sowie auch die Teilnehmer der Europapokalwettbewerbe.

In die 2. Bundesliga steigen dann die drei Mannschaften ab, welche die zweithöchste Spielklasse unterhalb der Bundesliga bilden.

Jede Mannschaft benötigt zur Teilnahme an der Fußball Bundesliga eine Lizenz der Deutschen Fußball Liga. Vergeben wird diese Lizenz aufgrund sportlicher, rechtlicher, personell-administrativer, infrastruktureller, sicherheitstechnischer und medientechnischer sowie auch finanzieller Kriterien.

Diese Voraussetzungen stehen gleichgewichtig nebeneinander. Ab der Saison 2007/08 gibt es die Einführung des so genannten Lizenzierungsnachweis.

Geprüft wird dabei die Finanzlage der wirtschaftlich schwächeren Clubs. Diese erhalten die Lizenz dann nur mit Auflagen und wird im Herbst neu überprüft. Die betroffenen Vereine müssen den Nachweis der Liquidität bis zum Saisonende erbringen.

Gelingt dies nicht können weitere Auflagen folgen. Sanktionen drohen bei der Nichterfüllung und es kann auch zu Punktabzug während der laufenden Saison kommen. Als eines der strengsten gilt das Lizenzierungsverfahren im deutschen Fußball.

Durch das besondere Augenmerk bezüglich der Liquiditätsprüfung kam es noch nie seit 1963 vor, dass während der laufenden Spielzeit ein Verein Insolvenz anmelden musste oder er die Mannschaft wegen der finanziellen Lage zurückgezogen werden musste.

Als Absteiger in der Regionalliga gilt der Verein, welcher keine Bundesligalizenz vorweisen kann. Automatisch rückt dieser an den Schluss der Tabelle der 2. Bundesliga der vorangegangenen Spielzeit.

Verringert wird dadurch die Anzahl der Mannschaften, welche sich aus sportlichen Gründen zurückziehen mussten.