Fußballtribüne

Mit dem Siegeszug des Fußballs begann auch der Bau von Tribünen und schließlich von kompletten Stadien. Die ersten Tribünen entstanden als hölzerne Sitzgelegenheiten ähnlich denen, wie sie heute noch bei einem Tourneezirkus zu beobachten sind.

Im Laufe der zeit wichen die hölzernen Tribünen festen Steintribünen. Eines der schönsten Exemplare war das Berliner Olympiastadium vor seinem Umbau. Heute ist es üblich, auf den Tribünen nummerierte Einzelsitze für jeden Besucher zu haben.

Dabei werden unterschiedlichen Kategorien verkauft. Am teuersten sind die Tribünenplätze, die sowohl einen guten Blick auf das gesamte Spielfeld erlauben, als auch überdacht sind.

Dabei handelt es sich um die Plätze in Höhe der Mittellinie. Diese sind wesentlich teuerer als Plätze in den Kurven hinter den Toren.

In den großen Fußballarenen gibt es ähnlich wie im Theater mehrere Stockwerke mit Tribünenreihen. Auch hier sind diejenigen, die den besten Blick auf das Spielfeld erlauben, die teuersten.

Im Zuge des Merchandisings sind die Vereine dazu über gegangen, einzelne Tribünenbereich komplett an Sponsoren zu verkaufen.

Die modernen Stadien verfügen darüber hinaus über einen komfortablen VIP-Bereich. Hier können die Sponsoren in eigenen Kabinen, die an die Übertragungskabinen der TV-Gesellschaften erinnern, ungestört dem Spiel folgen.

Die Bewirtung mit hochkarätigem Catering ist hier beim Besuch des Fußballspieles inbegriffen. Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Dauerkartenverkauf.

Die Vereine verkaufen hier an treue Fans Jahreskarten, die für den Besuch aller Heimspiele in der Fußballbundesliga berechtigen.

Einzelnen Vereinen gelingt es, schon im Vorfeld mehrere Tausend Tribünenkarten als Dauerkarten zu verkaufen.

Ein bestimmtes Kontingent an Karten muss aber immer auch für Fans der gegnerischen Mannschaft zur Verfügung stehen.