Merchandising

Die Professionalisierung des Fußballs hat dazu geführt, dass sich die Fußball-Vereine selbst und ihre Spieler zu einer Marke entwickelt haben. Sie sind zum Produkt geworden, das es zu vermarkten gilt.

Man spricht hier vom Merchandising. Im Marketing wird im strengen Sinne unter Merchandising die Absatz- oder Verkaufsförderung verstanden. Beim Fußball versteht man darunter alle Arten der Vermarktung der Marke Verein. Im engeren Sinne betrachtet man den Handel mit Fan-Artikeln als Merchandising.

Der deutsche Rekordmeister Bayern München ist im Merchandising führend. Er hat es geschafft sich erfolgreich als Produktmarke zu platzieren. Inzwischen erzielt der FC Bayern einen hohen Millionenumsatz mit Merchandising-Artikeln.

Egal ob Spielertrikot, Schal, Mütze, Schuh oder Jacke, es gibt kaum ein Kleidungsstück, das nicht zum Merchandising verwendet wird. Wichtig ist, dass sich auf diesen Artikeln die Vereinsfarben und das Vereinslogo wiederfinden.

Selbstverständlich sind auch Fahnen, Schlüsselanhänger, Rucksäcke, Taschen und Geschirr begehrte Merchandising Artikel. Die Kunst des Merchandisings ist es dabei, dafür zu sorgen, dass auf dem Markt keine Sättigung eintritt.

Aus diesem Grund ist zum Beispiel der FC Bayern gezwungen, in jedem Jahr eine neue Trikotserie aufzulegen, die dann wieder neu auf den Markt gebracht werden.

Auch neu verpflichtete Starspieler kurbeln den Merchandising Etat an. Deren Trikots sind nämlich heiß begehrt. Ein Beispiel ist der französische Fußball Nationalspieler Franck Ribéry. Dessen Trikot war in München innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Ähnlich agieren auch andere international bekannte Mannschaften wie etwa Real Madrid oder der AC Mailand. Für diese Clubs ist das Merchandising zu einem festen Bestandteil ihres Etats geworden.

Umgekehrt sind die Merchandising Produkte bei den Fans zu heiß begehrten Sammelartikeln geworden.