Profifußball

Von Profifußball spricht man dann, wenn ein Fußballer mit dem Fußballspielen seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Während in der ersten und zweiten Liga durchweg Profifußballer am Werk sind, ist es in den dritten und vierten Ligen, also den Regionalligen und den höchsten Landesspielklassen unterschiedlich.

In der Regionalliga sind immer mehr auch Profis anzutreffen. Dies hat dazu geführt, dass künftig eine dritte Profiliga eingeführt werden soll.

Aber selbst in den höchsten Landesspielklassen, den Oberligen, sind vereinzelt auch Profis oder sogenannte Vertragsamateure anzutreffen. Letztere verdienen ihr Geld nicht ausschließlich mit Fußball.

Der Begriff Fußballprofi wird allgemein gleichgestellt mit Millionenverdienst, Sportwagen und Luxus. Tatsächlich erreichen aber nur die bekanntesten Spieler der Profiligen diesen Status.

Sechsstellige Jahresgehälter sind bei den meisten Vereinen der 1. Bundesliga gang und gebe. Spitzenverdiener bringen es hier auf eine Gehalt von mehr als fünf Millionen Euro jährlich.

Im Ausland, Italien oder Spanien, werden teilweise noch wesentlich höhere Gehälter gezahlt. Schon anders sieht es dagegen in der zweiten Liga aus.

Hier müssen die Spieler teilweise mit Gehältern auf Facharbeiterniveau auskommen. Aber auch in den Amateurklassen wird Geld gezahlt. Ablösesummen und Handgeld schon für Jugendspieler sind üblich.

Je nach Bundesland werden auch in den sechsten und siebten Ligen, in Hessen zum Beispiel, Landesliga oder Bezirksoberliga, schon Punktprämien gezahlt. Nur vereinzelt können hier Spieler von ihrem Gehalt leben.

Dabei handelt es sich meist um Spieler, die früher höherklassig aktiv waren und jetzt als Spielertrainer aktiv sind. Je nach Spielklasse übernimmt der Verein auch die Kosten für die Ausrüstung der Spieler. Zum Teil wird dies auch schon im Jugendbereich praktiziert.