Rekordmeister

Mit dem Beinamen Rekordmeister wird in der Fußballbundesliga das Team bezeichnet, das die meisten deutschen Meisterschaften errungen hat. Deutscher Meister darf sich die Mannschaft nennen, die am Saisonende an der Tabellenspitze steht.

Die ewige Bestenliste der Deutschen Meister führt der FC Bayern München an. Er ist damit nicht nur Rekordmeister, sondern auch die einzige Mannschaft, die ihr Vereinswappen mit drei Sternen schmücken kann.

Ab drei gewonnenen Meisterschaften kann ein Verein sein Wappen mit einem Stern schmücken, ab fünf Titeln kommt ein zweiter dazu und ab zehn Titeln sind drei Sterne erlaubt.

An zweiter Stelle der Liste der Rekordmeister folgt Borussia Mönchengladbach mit fünf Titeln und als einzige Mannschaft mit zwei Sternen im Vereinswappen.

Mit vier Titeln ist Werder Bremen auf dem Sprung zum zweiten Stern im Vereinswappen. Je dreimal deutscher Fußballmeister wurden Borussia Dortmund, der Hamburger SV und der VFB Stuttgart.

Der 1. FC Köln und der 1. FC Kaiserslautern konnten jeweils zweimal den Titel erringen, dürfen aber noch keinen Stern im Vereinswappen tragen.

Ebenfalls in die Liste der Titelträger eintragen konnten sich der TSV 1860 München, Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg. Dem FC Bayern München und der Mannschaft von Borussia Mönchengladbach gelang das Kunststück, jeweils drei Jahre hintereinander den Titel zu erringen.

Die Münchner legten sogar drei Titelhattricks hin. Ein offizieller Titel verbirgt sich nicht hinter der Bezeichnung Rekordmeister. Man kann jedoch davon ausgehen, dass der Rekordmeister bei seinen Auswärtsspielen für volle Stadien sorgt.

So geschieht es zur Zeit mit Bayern München. Der Rekordmeister verfügt über zahlreiche über die gesamte Bundesrepublik verteilte Fanklubs, die natürlich auch bei Auswärtsspielen in die Stadien strömen.


Dieser Text wurde zuletzt am 04.05.2017 überarbeitet