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Fussball Nachrichten vom 18. Januar 2012

Breno sorgt erneut für Wirbel bei den Bayern

Die Negativschlagzeilen um Bayern-Sorgenkind Breno reißen einfach nicht ab. Erst am Montag berichteten Fussballnachrichten über die Twitter-Attacke des Brasilianers gegen seinen Verein. Breno, der im Verdacht steht, seine Villa in München angezündet zu haben, beschwerte sich demnach, dass er derzeit nur bei den Amateuren spielen darf. Die Vereinsführung hat bislang noch nicht reagiert, doch die Luft wird langsam dünn für Breno.

Mit seiner neuerlichen Wut-Attacke gegen den Verein hat sich Bayern-Verteidiger Breno weiter ins Abseits befördert. „Was für eine Phase ich durchmache, Bayern macht eine Sauerei mit mir!“, hatte der 22-Jährige auf seinem Twitter-Account gepostet, nachdem er beim 4:0-Testspiel-Sieg bei RW Erfurt nicht zum Einsatz kam. Stattdessen sollte er bei den Amateuren wichtige Spielpraxis sammeln.

„Es ist nicht so, dass ich über das B-Team von Bayern schlecht rede, aber ich gehe zum B-Team, um ein Freundschaftsspiel zu machen“, schrieb Breno und präsentierte sich so undankbar gegenüber den Bayern, die ihn in den vergangenen Monaten sowohl privat, als auch sportlich massiv unterstützten und ihm bei Problemen immer zur Seite standen.

Sollten die Münchner den Brasilianer rauswerfen, dann würden sie inzwischen sicher auf breite Zustimmung stoßen, denn Breno gilt ist ohnehin „auf Bewährung“ bei den Münchnern. Das scheint der Spieler selbst jedoch nicht so richtig wahrzunehmen.

Die Bayernführung zeigte sich bislang noch äußerst zurückhaltend auf den neuerlichen Mini-Skandal um den brasilianischen Innenverteidiger. So sagte Manager Christian Nerlinger gegenüber dem „Bayerischen Rundfunk“: „Wir werden ein persönliches Gespräch mit ihm suchen. Dazu hatte ich bis jetzt noch keine Zeit.“ Dass er sauer über die Äußerungen des Verteidigers ist, dürfte nicht verwundern: „Solche Äußerungen sollten Spieler nicht fallen lassen. Sie müssen verantwortungsvoll mit solchen Dingen umgehen.“ Indes erklärte Mediendirektor Markus Hörwick, dass die Münchner prüfen werden, ob der betreffende Twitter-Account auch wirklich Breno gehöre und ob dieser die Nachricht selbst verfasst habe.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes zeigte zwar in der Vergangenheit Verständnis für Brenos „südamerikanische Seele“, sagte aber dennoch, dass es für den Innenverteidiger „ein weiter Weg zur Topform“ sei. Dass Breno seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag bei den Bayern, die in den Quoten Bundesliga als klarer Meisterschaftsfavorit gehandelt werden, verlängern wird, gilt nach dem neuerlichen Vorfall als äußerst unwahrscheinlich.


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