Fussball Nachrichten vom
18. November 2011
Mainz: Innenverteidigung vor dem Umbruch?
Vor der Partie in Köln am kommenden Wochenende gibt es bei Mainz 05 in personeller Hinsicht noch viele Fragen. Während Marcel Risse weiterhin Probleme hat und in Folge dessen erneut pausieren wird, gibt Maxim Choupo-Moting im Training wieder Gas. Kapitän Nikolce Noveski hingegen wird erst kurzfristig entscheiden, ob er beim Duell gegen Köln zur Verfügung stehen wird. Ohnehin wird die Partie von Sportwetten Quoten bei den Wetten Bundesliga als relativ ausgeglichen gewertet. Das könnte auch Bo Svensson helfen, der auf sein Comback hofft.
Noveskis Verletzung am Oberschenkel ist hartnäckig. „Es geht besser. Aber man muss abwarten“, so der Kapitän der Mainzer knapp. In den vergangenen Spielen fehlte der Mazedonier gegen Stuttgart und kam vorzeitig vom Nationalteam zurück, nachdem ein Einsatz gegen Albanien vom Tisch war. Sicher ist dem Leistungsträger hingegen die volle Unterstützung von Trainer Thomas Tuchel, der jedoch abwarten möchte, ob Noveski grünes Licht gibt: „Nikolce entscheidet selbst, ob er spielen kann.“
Erfreulicher ist die Meldung von Choupo-Moting, der nach überstandener Verletzung am Sprunggelenk wieder voll ins Training eingestiegen ist. Marcel Risse, der derzeit einen Bluterguss im Knie laboriert, kämpft trotz Trainingspause weiterhin mit Problemen und wird wohl wegen zu starker Knieschmerzen gegen die Geißböcke höchstwahrscheinlich fehlen.
Ebenfalls am Knie hatte sich Bo Svensson verletzt. Doch die körperliche Einschränkung hat der ehemalige Abwehrchef erfolgreich auskuriert. So trainiert er schon wieder seit mehr als einer Woche mit dem Kader und hat dabei keine Probleme. Dennoch gilt ein Comeback gegen Köln als unwahrscheinlich. Der Trainingsrückstand ist zu groß, er litt in letzter Zeit unter Formschwäche und leistete sich zu viele Fehler bei der Heimniederlage gegen Augsburg, wodurch der Däne seinen Stammplatz in der Tuchel-Elf verloren hat.
Nachdem Svensson nicht mehr gesetzt ist und Noveskis Einsatz ebenfalls noch nicht sicher ist, häufen sich erste Anzeichen für eine Wachablösung auf der Position der Innenverteidiger. So überzeugten Niko Bungert und Jan Kirchhoff als Ersatzspiele. Dennoch sieht Tuchel die beiden nicht als die künftige Innenverteidigung: „Mit der Frage beschäftigen wir uns aktuell nicht. Wir haben mit Noveski, Svensson und Bungert drei Innenverteidiger auf Topniveau. Jan schätze ich momentan auf der Position des Sechsers wertvoller für uns ein.“ Am kommenden Wochenende dürften die beiden jedoch höchstwahrscheinlich zum Zug kommen.
|