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Wollscheid-Transfer perfektWie am Mittwoch beide Klubs auf ihren Vereinshomepages bekannt gaben, wird Philipp Wollscheid vom 1. FC Nürnberg im Sommer 2012 zu Bayer Leverkusen wechseln. „Wir sind der festen Überzeugung, dass Bayer 04 mit Philipp Wollscheid einen der talentiertesten und besten Innenverteidiger Deutschlands unter Vertrag genommen hat. Er besitzt großes Potenzial und wird zur weiteren Stärkung unserer Defensive entscheidend beitragen“, wird Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser auf der Webseite der „Werkself“ zitiert. Auch die Nürnberger begrüßen den Transfer: „Philipp hat uns frühzeitig in offenen und ehrlichen Gesprächen über seinen Wechselwunsch informiert.“ Trotz des Vertrages bis 2014 sei man dem Wunsch jedoch nachgekommen. Wohl auch wegen einer nicht ungeringen Transfersumme, die noch nicht öffentlich gemacht wurde, jedoch auf eine einstellige Millionensumme im mittleren Bereich geschätzt wird. Es ist ein kometenhafter Aufstieg. Der gebürtige Saarländer stieß im Sommer 2008 zum 1. FC Saarbrücken, wo er aufgrund hervorragender Leistungen die Aufmerksam von Scouts des 1. FC Nürnbergs auf sich zog. Die Verpflichtung ließ nicht lange auf sich warten und so gab Wollscheid vor fast exakt einem Jahr sein Debüt in der 1. Bundesliga im Trikot der Franken, konnte dabei aber nicht wirklich überzeugen. In den folgenden Spieltagen stabilisierte sich der Innenverteidiger jedoch wieder und trug letztlich einen großen Teil zur erfolgreichen Rückrunde in der vergangenen Saison bei. Der Stammplatz war ihm immer sicher, er zählt inzwischen zu den besten Innenverteidigern Deutschlands. Natürlich weckten die Leistungen das Interesse anderer Bundesligisten und so folgten bereits im vergangenen April erste Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Bayer Leverkusen, der nun ein halbes Jahr später in trockenen Tüchern ist. Bei der „Werkself“ unterschrieb Wollscheid einen Fünfjahresvertrag, der für ihn ein großer Schritt auf der Karriereleiter ist. Schließlich spielt er mit Bayer auch international – ob wie aktuell in der Champions League oder in der Europa Liga. Das gönnt ihm auch das Mitglieder Vorstandsmitglied Martin Bader: „Wir haben ihm deutlich versucht aufzuzeigen, dass er bei uns einen Vertrag bis 2014 hat und welchen sportlichen und wirtschaftlichen Wert er für uns besitzt. Wir haben aber gemerkt, dass er gerne den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen möchte, was für uns nachvollziehbar ist. |
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