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Zorc dementiert Sahin-GerüchteEs wäre der zweite Transferhammer nach der Verpflichtung von Marco Reus gewesen. Wie deutsche Medien berichten, soll Nuri Sahin von Real Madrid zu seinem Ex-Verein Borussia Dortmund zurückkehren. Doch BVB-Sportdirektor Michael Zorc wies die Meldungen am Donnerstag entschieden zurück. An den Gerüchten, nach denen der Ex-Dortmunder Nuri Sahin vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zurück nach Westfalen kehren wird, sei nichts dran, die Meldungen seien „hundertprozentig falsch. Im Moment ist da nullkommanull Dynamik drin“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstagabend im Trainingslager der Borussen im spanischen La Manga. Damit erteilte Zorc den Spekulationen der „Bild“-Zeitung und dem Onlineportal „Der Westen“ eine klare Absage. Die Sport News beider Medien hatten unter Berufung auf einen Insider beim BVB berichtet, dass die Führungsriege sich bereits mit einer Rückholaktion von Nuri Sahin, der im Sommer von Dortmund nach Real Madrid gewechselt war, intensiv auseinandersetzen würde. Die „Bild“ hatte vermutet, dass sich Sahin in seiner spanischen Wahlheimat unwohl fühle und dass seine Frau Tugba die Familie im Sauerland vermisse. Doch nicht nur private Probleme deuteten auf einen Abschied des türkischen Nationalspielers von Real Madrid hin. Auch sportlich läuft es bei dem 23-Jährigen mehr schlecht als recht in der spanischen Hauptstadt: Nachdem er sich im April einen Innenbandanriss im Knie zugezogen hatte, musste Sahin monatelang pausieren und konnte sich so erst im Juni zurückmelden. Doch dann folgte die nächste Hiobsbotschaft – dieses Mal plagte ihn eine Innenbanddehnung im Knie, wodurch er erneut einen Monat zwischen dem 25. August und dem 25. September pausieren musste. Nach den überstandenen Knieproblemen musste er sich schließlich noch Trainer Jose Mourinho beweisen, um einen Platz im Kader zu bekommen. Doch bislang scheint Sahin, dessen Marktwert auf 20 Millionen Euro beziffert wird, noch nicht bei den Madrilenen angekommen zu sein. Lediglich 24 Minuten stand er in der Meisterschaft auf dem Platz, zudem zählte er beim vergangenen Pokalspiel gegen Malaga nicht einmal zum Kader. Bei seiner Zeit in Dortmund war das anders, dort galt er als Leistungsträger, der einen großen Anteil an der Einstufung des BVB als Favorit auf die Meisterschaft nach den Quoten Bundesliga hatte. Unter Trainer Jürgen Klopp kam er zu 30 Einsätzen in der Bundesliga, in denen er sechs Tore und acht Vorlagen erreichte. |
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