Training Fußball: Kondition, Taktik oder Fitness

Beim Fußballtraining unterscheidet man drei Themenbereiche: das Konditionstraining, das Techniktraining und die Schulung des taktischen Verständnisses. Am Beginn jeder Saison steht das Konditionstraining. Ohne ausreichende Fitness können die Fußballer keine Leistung bringen.

Mangelhafte Fitness führt überdies zu erhöhtem Verletzungsrisiko. Das Fitnesstraining ist heute schon längst mehr als reine Laufarbeit. Moderne Trainingsmethoden vermitteln eine Mischung aus Krafteinheiten, Ausdauereinheiten und Gymnastik.

Von den meisten Fußballern wird das Konditionstraining eher als notwendiges Übel betrachtet. Anhand der Blut- und Kreislaufwerte, kann jederzeit die persönliche Fitness eines Fußballprofis von der medizinischen Abteilung überprüft werden.

Warum Kondition so wichtig ist, zeigen jüngste TV-Übertragungen. Hier werden von Computern die Laufwege der Spieler ermittelt und am Ende des Spieles addiert. So kommen für einen Mittelfeldspieler zwischen acht und zehn Kilometer Laufstrecke in 90 Minuten zusammen.

Je größer die Fitness eines Spielers, um so geringer ist seine Verletzungsanfälligkeit. Eine ganze Reihe von Trainern legt zudem großen Wert auf das Techniktraining.

Was gerade bei südländischen Fußball-Mannschaften bereits im Jugendbereich bis zur Perfektion zelebriert wird, die Ballbehandlung von der Ballannahme bis zum Passspiel oder Torschuss, wird selbst in der deutschen Nationalmannschaft noch trainiert.

Technik- und Taktiktraining kommen beim Training von Standardsituationen zusammen. Gerade bei Eckbällen und Freistößen machen sich einstudierte Spielzüge bezahlt.

Viele Tore entstehen nicht aus dem Spielgeschehen, sondern aus Standardsituationen heraus. Taktiktraining ist jedoch mehr als das Studium von Standardsituationen. Dazu bestellt der Trainer seine Spieler in den Schulungsraum.

Hier wird das Videostudium mit Informationen über die kommenden Gegner betrieben. Spielzüge, Defensiv- und Offensivtaktiken werden an der Tafel durchgespielt.