UEFA Champions-League

Sie ist ein Wettbewerb der Männer für europäische Fußball-Vereinsmeisterschaften unter dem Dach des Europäischen Fußballverbandes. Seit 1992/93 gilt diese Bezeichnung.

Diese Veranstaltung wurde von 1955 bis 1992 vom Europapokal der Landesmeister ausgetragen. Vor dem UEFA-Pokal bildet er den bedeutenderen der beiden Wettbewerbe im Rahmen des jährlich ausgetragenen Europapokals.

Der spanische Vertreter Real Madrid ist der Rekordsieger der Champions League. Mit neun Titelgewinnen ist dieser Vertreter. Entscheiden konnten dabei die Spanier die ersten 5 Austragungen für sich.

Erfolgreich waren in diesem Sinne bisher auch der FC Bayern München mit vier Siegen, der Hamburger SV und Borussia Dortmund mit jeweils einem Sieg. Anfang der 1950 er Jahre entstand die Idee eines europäischen Vereinswettbewerbes bzw. einer europäischen Superliga angelehnt an die Idee des Mitopapokals.

Von 1927 bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde dieser ausgetragen. Er stellte einen populären Wettbewerb zwischen österreichischen, ungarischen, jugoslawischen, tchechoslowakischen, italienischen, schweizerischen und rumänischen Vereinsmannschaften dar.

Gute Erfahrungen wurden auch mit dem seit Ende der 1940 er Jahren eingeführten Coupe Latine gemacht. Dieser umfasst einen noch kleineren Teil Teilnehmerkreis.

Durch den neuen Europapokal sollten mehr Nationen umfasst werden und dadurch auch geklärt werden welche Länder die spielstärksten Vereinsmannschaften sind.

Die britische Presse war nicht zuletzt Anlass dazu. Der Wettbewerb begann dann 1954. Auffällige Jahresblöcke gab es ab den 1970 er Jahren. Immer wieder gewannen aufeinanderfolgend Vertreter des gleichen Landes den Europaokal.

Zu Ende ging die Zeit der einzelnen dominierenden Länder mit dem Ende der Siegesserie der englischen Mannschaften Mitte der Achtziger.

Bis auf den Doppelsieg des AC Mailand 1989 und 1990 konnte kein Club seinen Titel verteidigen und auch die gewinnenden Landesverbände sich nicht abwechseln.