Fussball (Blindenfussball) ist auch für Menschen mit Handicap geeignet

In der heutigen Zeit gibt es sehr viele Sportarten die von Menschen mit einem Handicap ausgeübt werden. Basketball, Handball oder Wasserball sind hier sehr beliebte Sportarten. Doch es gibt neben dem Fußball auch noch den Blindenfußball.

Dieser Sport wird von Menschen die sehr schlecht oder gar nicht mehr sehen können ausgeübt. Erst vor einigen Jahren wurde der Blindenfußball verstärkt ausgeübt. Im Jahr 2004 bei den Paralympics wurden die ersten Spiele im Blindenfußball gespielt. Seit dieser Zeit hat die Sportart eine große Fangemeinde bekommen. Im Grunde gibt es wenig unterschiede zum normalen Fußball.

Das Runde (Ball) muss in das Eckige (Tor). Gespielt wird auf einem 20 mal 40 Meter Breiten Spielfeld. Insgesamt wird 50 Minuten gespielt. Nach 25 Minuten gibt es eine Halbzeitpause für beide Fußball Mannschaften. Die Besonderheit an diesem Spiel ist eine Person hinter dem Tor die die Spieler auf dem Platz per Stimme leitet.

Dieser Spieler sollte normal sehen können, um der Mannschaft die Richtung vorgeben zu können. Im Blindenfußball gibt es grundsätzlich keine Abseitsregel die unnötig wäre. Es spielen in einem Match auch Fußballspieler mit, die zirka 20 Prozent Sehfähigkeit besitzen. Um diesen Vorteil auszuschalten, muss jeder Fußballspieler im Blindenfußball eine Augenklappe für beide Augen tragen. Die gesamten Spieler im Blindenfußball können durch diese Klappen nichts mehr sehen. Menschen die zum ersten Mal ein Fußballspiel mit Blinden gesehen hat, sind davon sehr beeindruckt und auch überrascht.

Denn es wird mit einer hohen Geschwindigkeit gespielt. Durch das verbesserte Gehör und die Körperbeherrschung der Blinden ist das Spiel sehr interessant. Es ist aber mit einem normalen Fußballspiel nicht zu vergleichen. Auch in diesem Sport gibt es natürlich Strafen. Wenn ein Fußballspieler gefoult wurde, gibt es einen 6 Meter Strafstoß.