Basketball Geschichte

Basketball gehört zu den wenigen Sportarten, die regelrecht erfunden wurden. Im Gegensatz etwa zu Fussball, dessen Regeln sich über einen langen Zeitraum spielerisch entwickelten, wurde Basketball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 in Springfield, Massachusetts, USA als Hallensport für die Schule.

James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt. Er suchte einen anderen Sport mit geringerem Verletzungsrisiko. Zu diesem Zweck verlagerte er die Basketball Körbe in eine andere Ebene als die Spieler. Zufälligerweise hingen die Körbe, auf die sie spielten, am unteren Ende eines Balkongeländers ca 3 Meter hoch. Es war die erste Korbhöhe und ist auch heute noch die offizielle.

Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Auf die Idee dazu kam er, als er Arbeiter einer Fabrik sah, die in ihrer Mittagspause mit einem Ball spielten, den sie versuchten durch eine an der Wand aufgehängten Obstkiste zuwerfen. Basketball wurde damals noch mit einem Fussball gespielt.

Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 statt. Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Amerika und schließlich weltweit durch. Seit 1936 ist Basketball Teil der Olympischen Sommerspiele. Frauen-Basketball wurde 1976 Teil der Olympischen Sommerspiele. Einen sprunghaften Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen wurden und das amerikanische „Dream Team“ seinen legendären Siegeszug antrat.

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