Fußballverletzung

Fußball ist ein körperlich intensives Spiel. Fast ebenso oft wie die Medien über erfolgreiche Torschützen berichten, werden auch Fußballverletzungen zum Thema.

Deutlich wird dies immer wieder bei den Fußballstars. Sie werden immer wieder durch Fußballverletzungen außer Gefecht gesetzt. Je nach Art und Schwere der Verletzung müssen hier zum Teil mehrmonatige Verletzungspausen in Kauf genommen werden.

In einzelnen Fällen kann eine Verletzung auch das Karriereende bedeuten. Die Zahl der Fußballverletzungen hat in den vergangenen Jahrzehnten rapide zugenommen.

Dies liegt zum einen daran, dass der Fußball insgesamt schneller und athletischer geworden ist. Es wird körperbetonter gespielt.

Viele Fußballer sind auch gute Sprinter und laufen die 100 Meter Strecke unter 11,0 Sekunden. Im Gegensatz zu den Sprintern müssen sie jedoch abrupt abstoppen, Drehbewegungen vollführen oder auch noch mit einem Foul des Gegenspielers rechnen.

Häufig können Sehnen, Bänder und Muskeln diese Extrembelastungen nicht mehr aushalten und reißen.

Muskelzerrungen und -risse gehören zu den häufigsten Fußballverletzungen. Sie sind meist harmlos und nach ein bis zwei Wochen wieder auskuriert. Schwerwiegender sind da schon Schädigungen im Bandapparat des Kniegelenks.

Innenbänder und Außenbänder halten häufig den Belastungen nicht mehr stand, werden überdehnt oder reißen.

Hinzu kommen Risse oder Quetschungen des Meniskus. Als kapitaler Knieschaden gilt allgemein der Kreuzbandriss.

Er ist eine der gefürchtetsten Fußballverletzungen und zieht häufig eine Operation mit mehrmonatiger Spielpause und Rehaphase nach sich. In seltenen Fällen müssen Fußballer auch Knochenbrüche in Kauf nehmen.

An erster Stelle stehen hier Verletzungen des Knöchels oder Brüche von Schien- und Wadenbein. Übel können auch Kopfballduelle ausgehen, bei denen die Spieler mit den Köpfen zusammen stoßen.

Neben Platzwunden und einer Gehirnerschütterung drohen hier auch Brüche der vorderen Gesichtsknochen.


Dieser Text wurde zuletzt am 07.07.2017 überarbeitet