Streetsoccer

Beim Streetsoccer, der organisierten Form des Straßenfußballs, spielen ähnlich dem Hallenfußball zwei jeweils vierköpfige Mannschaften gegeneinander. Das Spielfeld ist 15 Meter lang und zehn Meter breit. Gespielt wird auf Tore, die die Größe von Eishockeytoren haben. Gespielt wird ohne Tormann, dass heißt ein Spieler übernimmt die Funktion des fliegenden Torwarts.

Er steht dann als Torwart zwischen den Pfosten und darf als solcher auch den Ball mit der Hand berühren. Gleichzeitig fungiert er aber auch als Feldspieler. In den meisten Fällen gibt es beim Streetsoccer keine Schiedsrichter. Die Spieler müssen sich selbst auf die Regeln einigen.

Dazu zählt auch das Einwechseln. Beim Streetsoccer wird ähnlich wie beim Soccer Five fliegend eingewechselt. Die Spieler können beliebig oft zwischen Ersatzbank und Spielfeld wechseln. Über die Jahre hinweg haben sich besondere Spielvarianten für das Streetsoccer entwickelt.

Eine beliebte Variante ist das Fußballtennis, da hier die technischen Fähigkeiten der Spieler besonders zum Tragen kommen. Dabei stehen sich zwei Parteien mit einer frei festlegbaren Zahl von Spielern gegenüber. An der Mittellinie ist ein Netz analog zum Tennis gespannt. Ziel ist es nun, den Ball möglichst oft zwischen den beiden Hälften hin und her zu spielen.

Dabei darf der Ball den Boden nicht berühren und von den Spielern auch nicht mit den Händen gespielt werden. Berührt der Ball den Boden, gibt es einen Punkt für die gegnerische Mannschaft. Inzwischen werden regelrechte Turniere im Fußballtennis ausgerichtet.

Für die Technikschulung und auch als Abwechslung werden Fußballtenniselemente auch in das normale Fußballtraining mit aufgenommen. Selbst Fußballprofis lieben diese Abwechslung.