Abwehrspieler

Die Fußballmannschaft sind grob in drei Bereiche eingeteilt, die Abwehr, das Mittelfeld und den Angriff. Abwehrspieler haben die Aufgabe, die gegnerische Mannschaft in ihren Angriffsbemühungen zu behindern und letztlich das Toreschießen zu verhindern.

In der Taktik gibt es unterschiedliche Abwehrsysteme. Während die modernen Fußballmannschaften mit einer Viererkette vor dem Torwart spielen, stehen beim traditionellen 3-4-3-System zwei Vorstopper vor dem Libero.

Unabhängig von der Taktik sind die Zeiten vorbei, in denen es ausreichte, dass ein Abwehrspieler über eine hohes Maß an körperlichem Durchsetzungsvermögen verfügte. Sicherlich wird vom Abwehrspieler ein gewisses Körpermaß verlangt.

In verschiedenen Mannschaften der Bundesliga stehen mittlerweile Innenverteidiger, die das Gardemaß von 1,95 und mehr überschreiten. Ihnen kommt die Aufgabe zu, besonders bei Eckbällen, die Lufthoheit im Strafraum zu behalten und die gegnerischen Stürmer am Kopfball zu hindern.

Umgekehrt wird von Ihnen auch verlangt, ihre Kopfballstärke bei Standardsituationen wie Freistößen oder Eckbällen vor dem gegnerischen Tor in die Wagschale zu werfen. Heute muss ein moderner Abwehrspieler ebenso über technische Fertigkeiten am Ball verfügen wie ein Mittelfeldspieler oder Angreifer.

Darüber hinaus wird von ihm ein hohes Maß an Sprintfähigkeit und Ausdauer erwartet. Im System der Viererkette gibt es keinen Libero mehr, der Fehler seiner Vorderleute ausbügeln kann.

Da wäre es fatal, wenn der Abwehrspieler vom schnelleren Stürmer überlaufen würde. Während die beiden Innenverteidiger in der Abwehrviererkette durchweg defensiv orientiert sind und selten, es sei denn bei Standardsituationen, über die Mittellinie vorrücken, werden von den Außenverteidigern auch Offensivqualitäten verlangt.

Sie sollen durch ihre Vorstöße das Mittelfeld und den Angriff über die Außenpositionen unterstützen.