Fußballweltmeister

Der unbestrittene Höhepunkt im Laufe einer Fußballerkarriere ist die Teilnahme als Spieler der Nationalmannschaft an einer Weltmeisterschaft. Die Weltmeisterschaften werden alle vier Jahre veranstaltet.

Für einen Zeitraum von vier Wochen treffen sich dann die besten Mannschaften aller Kontinente zum größten Fußballturnier der Welt. Aus dem früher rein sportlichen Ereignis ist mittlerweile eine Milliarden schweres Ereignis geworden.

Hunderttausende Zuschauer in den Stadien und Milliarden Zuschauer vor den Fernsehgeräten machen die vom Weltfußballverband FIFA organisierte Veranstaltung zu einem der größten Medienereignisse.

Der im 19. Jahrhundert im Mutterland des Fußballs gegründete Weltfußballverband veranstaltete 1930 in Uruguay die ersten Weltfußballspiele.

Erster Weltmeister wurde das Gastgeberland Uruguay, das sich mit 4 : 2 gegen den Nachbarn Argentinien durchsetzte.

1934 und 1938 folgte Italien als Weltmeister. Nach dem zweiten Weltkrieg errang Uruguay 1950 seinen zweiten Weltmeistertitel.

Mit dem Wunder von Bern trug sich 1954 Deutschland in die Siegerlisten ein. 1958 und 1962 hieß der Sieger Brasilien.

England war 1966 bei der WM im eigenen Land erfolgreich. Seinen dritten Titel errang Brasilien 1970 in Mexiko. 1974 und 1978 konnten sich Deutschland und Argentinien jeweils im eigenen Land durchsetzen.

1982 und 1986 unterlag Deutschland jeweils im Finale gegen Italien und Argentinien, bevor 1990 in Rom seinen dritten Weltmeistertitel erringen konnte. 1994 und 2002 holte Brasilien seine Titel Nummer 4 und 5 und ist damit Rekordtitelträger.

Dazwischen konnte sich Frankreich 1998 erstmals in die Siegerlisten eintragen. Mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 schob sich Italien mit vier Titeln auf Rang zwei der Bestenliste vor.

Die Turniere 2010 und 2014 werden in Südafrika und Brasilien stattfinden.